Spenden statt Geschenke

1.200 Euro für Kriegsflüchtlinge übergeben
   

Franz Schmalhofer aus Birnbach feierte seinen 60. Geburtstag und lud dabei seine Familie und Freunde ein, anstelle von Geschenken Spenden für die bedrängten und geschundenen Frauen, Kinder und alten Leute zu geben, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine flüchten mussten. Dies erfolgte auch in dem Bewusstsein der Dankbarkeit, mit Deutschland in einem Land leben zu dürfen, das zwar aufgrund des russischen Angriffskrieges da und dort Auswirkungen spürt, doch die Freiheit garantiert.

Insgesamt kamen 1.135 Euro zusammen, die Schmalhofer auf 1.200 Euro aufstockte und an Pfarrer Bernhard Pastötter für die Flüchtlingshilfe übergab, die in Moldawien über die Hilfsorganisation Pro Umanitas geleistet wird. In Moldawien sind bereits 400.000 Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen, von denen immer noch etwa 95.000 gut im Land sind. Für das nur etwa 2,6 Millionen Einwohner zählende und ohnehin arme Land ist das eine große Herausforderung.

   

Franz Schmalhofer (rechts) übergab seine Geburtstagsspende an Pfarrer Bernhard Pastötter.

   

Fritz Wallner berichtete, dass er ständig mit der Hilfsorganisation in Kontakt sei. Zusammen mit anderen wohltätigen lokalen Organisationen wurden mehrere Flüchtlingszentren eröffnet, in denen hunderte Flüchtlinge vielseitige Hilfe erhalten: warme Mahlzeiten, Lebensmittelpakete, Hygieneartikel, Schlafplätze, Waschmittel, Medikamente und psychologische Hilfe bei Bedarf. Für Asylsuchende in EU-Staaten wird der Transport organisiert. Für Kinder, deren Familien sich entschieden haben, in Moldawien zu bleiben, bis sich die Situation in der Ukraine verbessert, wurde die Möglichkeit geboten, ein Kindertageszentrum von Pro Umanitas zu besuchen. Pfarrer Pastötter sagte ein „Vergelts Gott“ für diese Aktion, die ein echtes Teilen darstellt. Er war sicher, dass das Geld genau dort eingesetzt wird, wo es den Menschen am besten zugutekommt.

   
   


back  ZURÜCK

Foto: Fritz Wallner / Laber-Zeitung

 STARTSEITE