Halt und Kraft im neuen Jahr

Pfarrgemeinde feierte Neujahrsgottesdienst
   

Im Neujahrsgottesdienst betonte Pfarrer Bernhard Pastötter, dass nicht nur das neue Kalenderjahr eine Zeitenwende hervorruft, sondern vor allem die Geburt Christi mit dem Anbruch einer neuen Zeit in Verbindung gebracht wird. Das vergangene Jahr war vor allem durch negative Schlagzeilen geprägt: Der Tod berühmter Persönlichkeiten wie Michail Gorbatschow, Queen Elisabeth II. und des emeritierten Papstes Benedikt XVI., die Neuausrichtung der Wirtschafts- und Energiepolitik sowie der Angriffskrieg gegen die Ukraine brachten eine Zeitenwende hervor. Halt, Orientierung und Sicherheit brachen zusammen.

Doch trotz aller Entmutigungen gebe es auch hoffnungsvolle Zeitenwenden wie die Geburt Christi. „Dieses Ereignis prägte die Menschen so stark, dass sie nicht nur die Zeitrechnung, sondern auch ihre Lebenseinstellung danach ausrichten – und das nach über zweitausend Jahren. Durch sein Leben, Sterben und Auferstehen brach eine neue Zeit an, die das Schicksal der Menschen außerhalb von Raum und Zeit nachhaltig prägt“, sagte Pfarrer Pastötter.

   

Pfarrer Pastötter betonte, dass nicht nur das Kalenderjahr eine Zeitenwende hervorruft, sondern dass die Geburt Christi selbst für den Anbruch einer neuen Zeit steht.

   

Auch die Gottesmutter Maria rief mit der Geburt ihres göttlichen Sohnes eine Zeitenwende hervor, sodass ihr der erste Tag des Kalenderjahres gewidmet ist. Mit dieser Geste wurde sie zum Vorbild für alle Gläubigen, die Kraft benötigen, um schwere und leidvolle Wege zu bewältigen. „Denn, auch wenn das neue Kalenderjahr noch viele Unsicherheiten in sich birgt, sind die Gottesmutter und das Kind in der Krippe den Menschen ganz nah, nehmen ihnen die Sorgen und Ängste des bevorstehenden Jahres und ermutigen die Gläubigen, jede Situation zu meistern, um daran zu wachsen“, meinte Pfarrer Pastötter.

   
   


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Text: Lisa Lugauer / Foto: Johanna Müller // Laber−Zeitung

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