Gottes Liebe begleitet uns ins neue Kalenderjahr

Das alte Jahr wurde verabschiedet und das neue begrüßt
   

Der Jahreswechsel ist der optimale Zeitpunkt, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und trotz aller Ungewissheiten im neuen Jahr auf die Liebe Gottes zu vertrauen, so Pfarrer Bernhard Pastötter. Zwischen den Jahren sind die Fernseh-Programme und Zeitschriften voll von Jahresrückblicken. Dabei bemerkt man oft, wie viele Ereignisse im Laufe des Jahres vergessen oder verdrängt worden sind. Im Gottesdienst am Gedenktag des heiligen Silvester rief Pfarrer Pastötter dazu auf, am Ende des Jahres eine eigene Zäsur zu machen, um sich das vergangene Jahr mit allen Höhen und Tiefen noch einmal vor Augen zu führen. Man soll sich dabei an besondere Momente zurückerinnern und sich bewusst werden, wie man selbst im Zeitraum des vergangenen Jahres gewachsen und gereift ist.

   

Pfarrer Bernhard Pastötter wünschte allen Gläubigen ein gesegnetes Jahr 2022.

   

Doch man soll an der Unsicherheit, was das kommende Jahr bringen wird, nicht verzweifeln, so Herr Bernhard beim Neujahrs-Gottesdienst. Fragen und Bangen zur eigenen Gesundheitssituation und zur Corona-Pandemie kreisen auch ein weiteres Jahr durch die Köpfe. Ähnliche Sorgen werden die Gottesmutter Maria, deren Hochfest am Oktavtag, also ebenfalls am 1. Januar, gefeiert wird, bei der Geburt Jesu und während ihres ganzen Lebens umgetrieben haben. Doch sie hat sich voll Vertrauen dem Willen Gottes untergeordnet und auf Gottes Liebe verlassen. Die Gottesmutter musste zeitlebens viel erleiden, wie die Flucht vor einem blutrünstigen Herrscher oder die Hinrichtung des eigenen Sohnes. Dennoch wurde sie von Gottes Beistand nie im Stich gelassen.

Die Gläubigen sollen es der heiligen Maria gleichtun und darauf bauen, dass sie von Gott durch das neue Jahr geführt werden und der Wille Gottes in Erfüllung geht, auch wenn schlechte Ereignisse die kommenden Monate prägen können. Der Glaube an den einen Gott soll Kraft und Mut schenken, alle Herausforderungen im Jahr 2022 zu meistern.

   

   

   


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Text und Fotos: Lisa Lugauer / Laber-Zeitung

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