Handbussi für das Jesuskind

Kindersegnung am Sonntagnachmittag in der Pfarrkirche
   

Fast genau 40 Kinder besuchten den neugeborenen Jesus bei der Kindersegnung am Sonntagnachmittag in der katholischen Pfarrkirche. Pfarrer Bernhard Pastötter führte sie mit viel Einfühlungsvermögen hin zu dem großen Geschenk, das der liebe Gott mit Jesus der Menschheit gemacht hat. Die Kinder gestalteten die Segensfeier mit Fürbitten und Gesang selbst mit.

   

Pfarrer Bernhard Pastötter erbat den Segen Gottes für die vielen Kinder in der Kirche.

   

Pfarrer Pastötter erinnerte an die Hirten, die den neugeborenen Heiland als erste besuchen konnten, denn der Engel hatte gerade diesen die frohe Botschaft zuerst gebracht. Sie seien aufgebrochen in die Stadt Betlehem, um Jesus zu suchen, und sie haben ihn gefunden. „Auch wir sind heute zusammengekommen, um Jesus zu suchen!“, so der Pfarrer, der mitten unter die Kinder ging und mit ihnen ins Gespräch kam.

   

   

Jesus werde oft mit ausgebreiteten Armen dargestellt, womit zum Ausdruck kommt, dass Jesus alle Menschen umarmt. Zusammen mit den Kindern sammelte er die Gesten, mit denen sich die Menschen zeigen, dass sie sich lieb haben. Die Vorschläge reichten vom Umarmen bis zum Bussigeben. Pfarrer Pastötter lud die Kinder ein, zur Krippe zu kommen und das Jesuskind mit einem Handbussi zu grüßen, was die Kinder mit großer Begeisterung annahmen.

   

   

Bina sorgte mit ihrem Sologesang für eine besondere Note bei der Segensfeier. Sie wurde dabei am Piano von Christa Schäfer unterstützt. Der Segen gebe Kraft, stärke und schütze Kinder und Erwachsene gleichermaßen, sagte der Pfarrer. Mit dem Segen werde ausgedrückt, dass Jesus da ist und mit den Menschen geht.

   

   

Alle Kinder kamen einzeln nach vorne, zum Teil von ihrer Mama begleitet, sagten ihren Namen und Pfarrer Pastötter legte ihnen die Hände auf und erbat für jedes von ihnen den Segen. Dabei ging er immer auf Augenhöhe, um den Kindern ganz nahe zu sein. Alle Kinder bekamen von Johanna Müller einen Strohengel zur Erinnerung und nach den Fürbitten erinnerte Pfarrer Pastötter daran, dass man durch die Taufe zu einem Kind Gottes, und damit zu Brüdern und Schwestern wird. Eltern und Kinder waren gleichermaßen begeistert von der eindrucksvollen Feier, und der Pfarrer freute sich ebenso über den guten Zuspruch und den sehr guten Besuch.

   

   

   

   


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Text und Fotos: Fritz Wallner / Laber-Zeitung

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