Aschekreuz aufgelegt

Durch bewussten Verzicht auf das Osterfest vorbereiten
   

Am Aschermittwoch wurde in der Pfarrkirche in Schierling mit der Auflegung des Aschekreuzes der Beginn der Fastenzeit eingeleitet. Pfarrer Bernhard Pastötter erklärte im Abendgottesdienst, dass die Asche als Lauge dient und somit die Gläubigen zu Beginn der Fastenzeit reinigt und auf das Osterfest einstimmt. Doch die Asche symbolisiert als natürliches Düngemittel auch das Wachsen und Gedeihen des Glaubens in den kommenden Tagen bis hin zur Auferstehung Jesu.

   

   

Zu Beginn der Fastenzeit ist es schwierig, auf einige Gewohnheiten und Laster im Alltag zu verzichten. Doch nur durch diesen bewussten Verzicht könne man sich in den kommenden Tagen auf das Osterfest vorbereiten und sich auf den Kern des Glaubens und das Wichtige im Leben konzentrieren. Dieses bewusste Weglassen ist in diesen Zeiten von besonderer Bedeutung, denn in den Medien sieht man schreckliche Bilder von Menschen aus der Ukraine, die vor allem in der letzten Woche so Vieles verloren haben. Sie haben nicht nur ihre bisherige Lebensweise, sondern auch ihre Heimat und sogar ihre Familienmitglieder und Freunde verloren.

   

   

Die Menschen, die derzeit von Krieg und Gewalt betroffen sind, müssen Verluste in allen Lebensbereichen akzeptieren. Deshalb machte Herr Bernhard auf die Spendenaktion der Eltern-Kind-Gruppe in Pfakofen aufmerksam, um die Mitmenschen in ihrer katastrophalen Lage und in ihrem Verlust mit notwendigen Hilfsgütern zu unterstützen.

   

   

   


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Text und Fotos: Lisa Lugauer / Laber-Zeitung

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