Zeitungsbericht zum Konzert am 14.01.2018:

Viel Lob für das Weihnachtskonzert des Kirchenchors

Die Kirche St. Peter und Paul war am Sonntag, 14. Januar, um 17 Uhr nahezu bis auf den letzten Platz besetzt. Besetzt deshalb, weil der Kirchenchor St. Peter und Paul unter Leitung von Daniel Harlander ein Konzert gab. Gut, dass es so besetzt war, denn das Konzert war wirklich ein Genuss und je mehr dies mitgekriegt haben, desto besser. Am Ende gab es stehenden Applaus.

     

Daniel Harlander dirigierte das Orchester und den Chor mit Leidenschaft.

   

   

Seit gut einem Jahr leitet nun der junge Kirchenmusiker und Lehramtsstudent Daniel Harlander den Kirchenchor St. Peter und Paul. Ein Neubeginn mit neuem Schwung. Die erste größere Herausforderung war nun dieses Weihnachtskonzert, das aus Werken von Dietrich Buxtehude und Arthur Piechler zusammengesetzt war. Alle – Chorleiter, Chorsängerinnen und -sänger, Solisten und Instrumentalisten des Kammerorchesters – bestanden die Herausforderung mit Bravour.

Pfarrer Josef Helm las passende Texte bzw. die Stationen der Weihnachtsgeschichte zwischen den Aufführungen.

Zu Beginn begrüßte Pfarrer Josef Helm die vielen Besucher, der Chor trat auf. Dann gab es eine textliche Einstimmung auf die Weihnachtszeit und den Inhalt des Konzerts. Das erste Mal nun sang der Chor, das Kammerorchester begleitete ihn. Man merkte sofort, alle waren mit Leidenschaft bei diesem Auftritt. Harlanders Bewegungen wurden genauestens verfolgt, seine Art und Weise des Dirigierens war wirklich interessant zu beobachten. Der Chor setzte stets punktgenau ein, wurde leiser, wurde lauter, sanft oder herrschend, es passte. Und stets ermunterte und lobte Harlander mit kleinen Gesten die Sängerinnen und Sänger sowie die Musiker.

Das erste Konzert von Daniel Harlander mit dem Kirchenchor wurde mit Bravour gemeistert.

Hinzu kam, dass das Konzert äußerst abwechslungsreich war. So waren zum einen schon die Weihnachtstexte zwischen den Musikstücken interessant. Dann gab es viele Soloauftritte mit Ruth Schönberger (Sopran), Martha Spielbauer (Alt), Rudi Feigl (Bass) und Franz Schloder (Continuo). Einmal sangen die Solisten ganz alleine, dann mit Chorhintergrund oder gegen den Chor. Auch im Chor selbst kam es auf jeden an. Viele der Sängerinnen hatten eine sehr tragende Rolle, mit einzelnen Einsätzen. Dann spielte einmal das Kammerorchester mit den Geigen mit, einmal nur die Oboen. Es hörte sich wunderbar an.

Pfarrer Helm verteilte Rosen an die Mitwirkenden.

Zu den Heiligen Drei Königen spielte das Orchester allein, ein Stück, das mit Trommeln und Schellen an den Orient erinnerte. Hinzu kam, dass auch noch Lieder vorgetragen wurden, bei denen das Publikum einstimmen durfte und die Gelegenheit gerne wahrnahm, so schön angenehm und froh war die Stimmung in der Kirche. Ein Liedblatt half beim Text. Am Ende gab es einen lang anhaltenden, stehenden Applaus, die Musiker und Solisten erhielten Rosen von Pfarrer Josef Helm, die Besucher erhielten seinen Segen und gemeinsam wurde das letzte Lied „Alles meinem Gott zu Ehren“ gesungen. Wer dort war, hatte einen sehr schönen musikalischen Genuss, wer nicht dort war, hat was versäumt.

Stehenden Applaus gab es für Dirigent, Orchester und Sänger.

   

Kirchenmusiker und Lehramtsstudent Daniel Harlander, der Leiter des Schierlinger Kirchenchors St. Peter und Paul.

   

(Text und Fotos: Anita Beutlhauser)

   

   

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